Wie plant man eine Abizeitung, Abschlusszeitung oder ein Abibuch?

Du fragst Dich, wie man eine Abizeitung plant und wie man ein solches Projekt überhaupt angehen sollte. Keine Sorge. Du hast den richtigen ersten Schritt getan. Denn es ist besser auf Planung zu setzen, weil mit der richtigen Planung ersparst Du Dir eine stressige Phase vor Deiner Abschlussprüfung, wenn Du neben Prüfungsvorbereitung auch eine Abizeitung erstellst. Das Negativbeispiel eines planloses Vorgehen ist das Beispiel einer Abizeitung, die erst nach der letzten Abiturprüfung fertiggestellt wurde.

Wegen nicht vorhandener oder falscher Planung leidet die Qualität und vielleicht auch die Vorbereitung auf Eure Abitur- oder Abschlussprüfung. Beides sollte nicht geschehen.

Was Ihr als Erstes tun solltet

Stehen sollte bereits das Abi oder Abschluss Motto Eurer Jahrgangsstufe. Falls nicht, könnt Ihr trotzdem schon einmal die Struktur – d. h., welche Artikel und Inhalte veröffentlicht werden sollen – festlegen. Falls Ihr noch nach Ideen sucht, nächste Woche erfahrt Ihr hierzu mehr. Zuerst sollten die Verantwortlichkeiten geklärt werden (Hierfür könnt Ihr beispielsweise unserein Canvas verwenden (Den findest du zum Download findet Ihr hier). Als zweiten Schritt solltet Ihr die Struktur festlegen, d.h. welche Artikel und Inhalte Ihr veröffentlicht werden sollen. Falls Ihr noch nach Ideen sucht, erfahrt Ihr hierzu nächste Woche mehr.

Erstellt gemeinsam im Team einen Zeitplan und dokumentiert wöchentlich den Fortschritt.

So kannst Du beispielsweise die Aufgaben bei der Erstellung eines Jahrbuches organisieren. Tipp: Ein zweiter Chefredakteur unterstützt hier den Ersten!

Was jetzt noch getan werden muss

Einen Termin für die Steckbrief Fotos finden. Es ist nicht nötig, alle Fotos an einem einzigen Tag zu machen. Andererseits empfehlen wir Euch, die Fotos innerhalb maximal zwei bis drei Woche zu erledigen.

Bezüglich des Set-ups solltet Ihr daran denken, einen Ort mit genügend Licht und Platz zu nutzen. Ein Tipp, als einheitlichen Hintergrund für die Fotos könnt Ihr eine Leinwand nutzen – fragt doch Euren Kunstlehrer danach!

Im Weiteren müssen Vorlagen für Steckbriefe und ggf. Kommentare an die Jahrgangsstufe verteilt werden. Nutzt hierfür am Besten Tools wie PDF Formulare oder Google Docs. Doch seid vorsichtig: Denn nicht jeder möchte seine Informationen online speichern! Plant ausreichend Zeit für den Rücklauf (z. B. drei Wochen) und sendet vor Ablauf eine Erinnerung über Facebook. Beschleunigt den Rücklauf indem Ihr, zu Anfang und Ende der Rücklaufzeit persönlich in den Kursen, die Deadline kurz ansprecht.

Die Ideen für Artikel müssen nun konkret umgesetzt werden. Plant genügend Zeit ein, um Material zu sammeln (z. B. Fotos von Klassenfahrten). Legt für diese Fotos einen separaten Ordner an und achtet darauf, dass diese in der richtigen Auflösung für den Druck vorliegen. Das sollten in etwa 300 dpi sein.

Natürlich sollte der Text auch redigiert werden. Es kann helfen, wenn sich die Autoren der Artikel hierzu über den Zwischenstand und Schreibideen miteinander austauschen können. Übrigens keiner der Autoren sollte seinen Artikel in der Textverarbeitung layouten. Das ist nicht nur unnötig, sondern erschwert auch das Importieren der Artikel in eine professionelle DTP-Software.

Jetzt noch der Endspurt – das Layout. Plant hierfür vier bis sechs Wochen ein. Damit meinen wir das eigentliche Layouten. Wenn Ihr bisher noch nie mit einer DTP-Software gearbeitet habt, benötigt Ihr etwas Einarbeitungszeit.

Am Ende stehen Druck und Auslieferung. Im Idealfall verkauft Ihr die Abizeitung an einem Stand auf Eurem offiziellen Abiball.

Zusammenfassung und Checkliste für eine erfolgreiche Abizeitung

Nochmal kurz zusammengefasst:

  • Abimotto
  • Aufgabenverteilung
  • Zeitplan festlegen
  • Termin für Fotos
  • Termin für Steckbriefe und Kommentare
  • Artikel und Inhalte planen
  • Kalkulation der Druckkosten
  • Termin für den Verkauf/Verteilung des Jahrbuches

Viel Erfolg für Eure Abizeitung!

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